Dortmund, 2. Juli 2007 - METORA auf der BMWi Veranstaltung "Wissen macht Zukunft"

Konferenz „WISSEN MACHT ZUKUNFT“

„Ein effizientes Wissensmanagement macht erfolgreich – sowohl im Fußball als auch in der Wirtschaft“, so bilanzierte Erwin Staudt, Präsident vom VfB Stuttgart und früherer Vorstandschef von IBM-Deutschland seine Erfahrungen. „Wissen ist eine Systemleistung. Alle Elemente und Teile müssen zueinander passen. Wis-sensmanagement funktioniert nur da, wo die Führung es vorlebt und selbst als Team auftritt“. 

Rund 200 Teilnehmer/innen aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft diskutierten in Berlin bei der BMWi-Konferenz "WISSEN MACHT ZUKUNFT" aktuelle Trends und Anforderungen. "Der Anteil des Wissens an der Wertschöp-fung von Unternehmen liegt nach wissenschaftlichen Schätzungen bei mindestens 60 %. Der Vorsprung an Wissen ist unser einziger und entscheidender Wettbewerbsvorteil", so der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung, Hartmut Schauerte.  „Wissensmanagement kann zum Erfolg von kleinen und mittleren Unternehmen erheblich beitragen“, so Rainer Weichbrodt von der brühne gruppe, die beeindru-ckende Umsatzsteigerungen erzielen konnte. „Wissen ist aber kein Selbstzweck und jedes Unternehmen muss seine eigenen Ziele und seinen Bedarf definieren.“

Hohes Interesse gab es für neue Kommunikationskonzepte für die Unternehmen: Web 2.0, social tagging, Wikis etc. stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen implizites (und explizites) Wissen aufzuarbeiten und in geeigneten Communities auszutauschen. An den Präsentationsständen der Modellprojekte konnten sich die Teilnehmer/innen neben METORA auch über die Projekte ExpertFinder, Patentguide oder eLearning für das Wissensmanagement in Unternehmen informieren. 

„Die intelligente Verzahnung von zielgruppenorientierter Technologieentwick-lung, intensiven und einfallsreichen Transferaktivitäten sowie die Vernetzung von Akteuren hat sich bewährt“, so Prof. Dr. Jürgen Howaldt von der Sozialforschungsstelle Dortmund. Darüber hinaus ergeben sich aus der Konferenz insbesondere die Verbindung von Wissensmanagement und Netzwerken sowie Regionale Wissensbilanzen als zukünftige Themenfelder. Auch die Einbindung von Wissensmanagement in Innovationsprozessen wurde als bedeutende Aufgabe angesehen. Wichtig wäre eine stärkere Fokussierung von Wissensmanagementlösungen auf die Unterstützung von Innovationsprozessen in Unternehmen, Verbänden und öffentlichen Verwaltungen - also auf die Schaffung neuen Wissens. Weitere Informationen zur Tagung finden Sie in der Dokumentation. 

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